Etwas über mich

Mein ganz persönliches Video

 

Seht euch das Video an......ist total interessant

Kurzlebenslauf

Ron Nashville, geboren 1958 in Essen, seitdem großer Fan von RWE, aufgewachsen zunächst in Essen, dann aus familiären Gründen im Sauerland.
Dort ging er auch auf die Realschule. In seinem späteren Berufsleben verschlug es ihn in die Gastronomie. Ausbildungen als Restaurantfachmann, Hotelkaufmann und Ausbilder waren die Folge. Später machte er sich mit Gastronomiebetrieben selbstständig
Die Musik war und ist bis heute seine Leidenschaft. Er war Musiker, Komponist, Textdichter, hat Alben aufgenommen und hatte Auftritte mit verschiedenen Bands. Das Leben und seine berufliche Zukunft nahmen richtig Fahrt auf, bis schwere Krankheiten ihn und seine langjährige Lebensgefährtin stoppten.
Geschrieben hat er immer sehr gern - zuletzt über seine Agentur "Herzensbriefe" bis ein Cyberangriff den Server lahmlegte. Sein ganz großes Ziel war immer "Einmal im Leben Normalgewicht und wenn es nur für einen Tag ist" zu bekommen.


Was mich zu dieser kolossalen Höchstleistung antrieb

Im Grunde war es zuerst der Schwindel, den ich seit meinem 8. Lebensjahr hatte. Drehschwindel war es nicht, aber immer das Gefühl, dass mein Kreislauf plötzlich absacken würde. Mehr darüber steht im Buch.

Ärzte, egal ob Facharzt oder Hausarzt beriefen sich immer nur auf mein Gewicht und deshalb untersuchten sie mich auch nur halbherzig.

"Sie müssen abnehmen, dann sind sie wieder pumperl gesund" hörte ich so oft, dass ich es schon nicht mehr hören konnte. Wenn Ärzte keine Diagnose stellen können, weil sie nicht mehr weiter wissen, dann muss man abnehmen oder aufhören zu rauchen. Das alles geschieht nur, damit sie trotzdem noch mahnend und warnend den Finger heben können. Unmöglich ist so ein Verhalten.

Das Schlimme war, je mehr ich abnahm, desto größer wurden die Beschwerden. Das alle Ärzte nur vom abnehmen sprachen, ging an mir natürlich auch nicht spurlos vorbei. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen, dass alles nur vom Gewicht her kam, aber im Hinterkopf stellte sich mir doch öfter die Frage: Haben die Ärzte vielleicht doch etwas recht? Ich wollte ja eigentlich nur gesund werden, denn der "Schwindel" raubte mir doch den grösten Teil meiner Lebensqualität. So kämpfte ich jahrelang mit jedem 100g-Strich auf der Waage, bis er runter ging.

Das meine großen Beschwerden von einer ganz anderen Seite her rührten, nur durch Zufall entdeckt wurden, und ab da auch behandelt werden konnten, hielt ich jedem Arzt vor, der bei mir so selbstherrlich von meinem Übergewicht gesprochen hat und brachte sie zum stottern. Das war mir eine Genugtuung. Doch viel wichtiger war und ist es, dass ich heute mein Leben beschwerdefrei und in vollen Zügen genießen kann. 


Wie es heute ist

Ja, das ist doch ein Unterschied. Es hat lange gedauert und ich habe es viele Jahre nicht für möglich gehalten, dass so etwas geht.

Erst jetzt, so ganz langsam, beginne ich zu realisieren, was in den letzten Jahren geschehen ist, kann es immer noch nicht richtig begreifen. Wenn mich jemand auf diese Leistung anspricht, denke ich immer: "Was für eine Leistung? Ich habe doch nur abgenommen". Ab und zu schaue ich heute noch vorsichtig nach unten, wenn ich mich auf einen Plastikstuhl im Straßencafe´setze. Naja, ein gebranntes Kind scheut das Feuer......... oder wie heißt es so schön.

Der rechte ist aber der Plastik-Ron aus gewichtigen Zeiten, den ich mir habe anfertigen lassen. Jetzt sehe ich immer wo ich nicht mehr hin will. Der Hut ist gleich, das Hemd ist gleich, nur Hose und Schuhe sind anders

 

Jedenfalls habe ich heute immer wieder ein Glücksgefühl, wenn ich Klamotten einkaufen gehe und bei der Größenangabe steht dann M oder L. Es gab Zeiten, da musste ich fünf Minuten lang  X lesen, bis ich zum L kam *gg.

Damals habe ich das gar nicht als so schlimm empfunden, denn ich kannte mich ja nicht anders......Heute aber ist es für mich ein Alptraum, wenn ich an die Zeiten zurück denke.

 

Heute hat sich mein Leben total verändert. Meine Inneren Werte haben sich zwar nicht verändert, doch brauchen sie nicht mehr so viel Platz *lach. Ich halte zwar mein Gewicht, dennoch trage ich immer noch meine Mahlzeiten bei FatSecret ein. Das gibt mir die Sicherheit, dass ich nicht mehr hoch gehe mit dem Gewicht. Was sich aber geändert hat: Ich zähle nicht mehr jede Weintraube, die ich esse. Das gehe ich mittlerweile lockerer an. Doch Fertigprodukte lasse ich im Supermarkt immer noch links liegen. Fast food kommt auch nur noch ganz selten vor. Nicht weil ich mich vor den Kalorien scheue, sondern einfach nur, weil ich es nicht mehr mag..

 

Ansonsten gehe ich zurzeit glücklich durch die Welt. Meine Leseshows werden bald beginnen, auf die ich mich unheimlich freue. So habe ich auch das Finanzielle wieder im Griff. Das leben ist so wunderschön......Aber es war ein richtig harter Kampf bis jetzt mit vielen Enttäuschungen, Entbehrungen und Rückschlägen, aber auch oftmals auch mit einem totalen Glücksgefühl. Es ist mittlerweile auch so, dass meine Ärztin nicht mehr davon ausgeht, dass ich wieder zunehmen würde.

 

Jedenfalls bin ich heute froh, dass ich immer so beharrlich und mit viel Geduld dran geblieben bin, an meiner langjährigen "Mission Normalgewicht possible"



Irgendwann hatte man auch meine Gene  entschlüsselt


Das Essen muss immer schmecken...auch bei einer Ernährungsumstellung!!!

Ohja, für sich selbst ist es zwingend notwendig, dass man sich auf die Mahlzeiten richtig freut. Es sollte möglichst nicht nach "Diät" aussehen, sodass man nicht automatisch daran erinnert wird, dass man abnehmen will.

Während der Abnehmphase sollte man sich auch immer sagen, dass diese Ernährung das Normalste der Welt ist und das alle so essen. Das hat mir oftmals sehr geholfen. Irgendwann sieht man dann diese Mahlzeiten nicht mehr als "Diät", sondern als normale Nahrungsaufnahme an. Man muss sich allerdings immer darauf freuen können. Deshalb: Auf nichts verzichten, aber alles notieren, dann klappt das auch....                                                                                                                                                Leberkäse-Nudel-Pfanne


Mein Lebenselexier

Cappuccino ist im  wahrsten Sinne des Wortes mein Lebenselexier. Wenn ich einen Hype auf Süßes hatte, bin ich erstmal auf dieses göttliche Getränk ausgewichen. Meist hat das dann schon geholfen. Vor allem konnte ich den guten Gewissens trinken, denn der machte in meiner Energiebilanz kaum etwas aus.

Dieser Cappuccino, so wie er auf dem Bild ist hat 27 kcal. Da konnte ich schon mal 2 oder 3 mehr Tassen am Tag trinken, ohne ein schlechtes Gewissen fürchten zu müssen.

"Wenn ich noch mehr Cappuccino trinke, heißt meine Blutgruppe bald Arabica" *gg


Und das ist meine grosse Leidenschaft:

Hilfe aus dem Internet

Die letzten 30-40 kg hatte ich überraschend Hilfe aus dem Internet bekommen. Durch puren Zufall fand ich eine Website, die genau das anbot, was ich schon immer beim Abnehmen suchte. www.FatSecret.de

Eine Website, die kostenlos ist, keine Werbung hat, aber dafür sehr viele Hilfsmittel, um das Abnehmen zu erleichtern. Sie empfehlen einen Tagesbedarf (der oft zu hoch ist, wenn man abnehmen will), doch den man auch selbst einstellen kann, einen persönlichen Bereich, in dem man alles eintragen kann, was man ißt, eine riesengroße Datenbank mit Lebensmitteln und deren Nährwertangaben, ein Kochbuch in dem man seine Gerichte eintragen kann und die Nährwerte dann sofort für eine Person festgehalten wird.....und noch sehr vieles mehr.

Denken Sie aber nicht, dass ich von der Website bezahlt würde, weil ich so darüber schwärme (das wäre schön *lach). Nein, sie hat mir nur so sehr geholfen. Das Abnehmen ist sowieso schon so schwer, da war ich über jede Erleichteung und Hilfe, egal wo sie her kam, sehr dankbar.

Ich weiß nicht, wie lange es diese Website schon gibt, aber hätte sie schon vor 13 Jahren existiert, wäre ich schon sehr viel eher auf Normalgewicht gewesen und hätte nicht die ganzen Jahre das Übergewicht mit mir rumschleppen müssen.